HNO Steyr

Dr. Janja Bengeri Pavlek

Lippenunterspritzung mit dem Filler

Die Lippenunterspritzung ist eine minimalinvasive ästhetische Behandlung zur Verbesserung von Volumen, Form und Kontur der Lippen. Dabei werden hochwertige Filler, meist auf Basis von Hyaluronsäure, gezielt injiziert, um ein harmonisches und natürlich wirkendes Ergebnis zu erzielen.

Im Mittelpunkt steht ein natürliches, harmonisches Ergebnis – individuell angepasst an Ihre Gesichtsform.

Behandlungsablauf

Vor der Behandlung wird die Lippenregion gründlich gereinigt und desinfiziert. Zur Schmerzreduktion kann eine Betäubungscreme aufgetragen werden. Alternativ ist auch eine regionale Betäubung möglich, die je nach eingesetztem Mittel bis zu vier Stunden anhalten kann.

Anschließend wird der Filler an den gewünschten Stellen injiziert. Die Behandlung dauert in der Regel 20 bis 40 Minuten. Das Ergebnis ist sofort sichtbar, das endgültige Resultat zeigt sich nach einigen Tagen, wenn Schwellungen zurückgegangen sind.

Nach der Behandlung können leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine blaue Flecken auftreten. Die Lippen sollten für 24 Stunden nicht stark belastet werden; Sport, Sauna und starke Druckeinwirkung sollten vermieden werden.


Kontraindikationen

Die Behandlung sollte nicht durchgeführt werden bei akuten Infektionen im Lippen- oder Gesichtsbereich, bekannten Allergien gegen Fillerbestandteile, Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bestimmten Autoimmunerkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen.

Mögliche Nebenwirkungen und Risiken

Wie bei jeder Injektion können auch bei der Lippenunterspritzung Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen vorübergehende Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Juckreiz, kleine Blutergüsse oder ungleichmäßiges Volumen. In seltenen Fällen können Knötchen oder kleine Verhärtungen entstehen. Sehr selten treten Infektionen, allergische Reaktionen, vorübergehende Taubheitsgefühle oder Gefäßverletzungen auf.

Wenn Filler versehentlich in ein Blutgefäß gelangt, kann die Blutzufuhr blockiert werden, was Schmerzen, Blässe oder Hautverfärbungen verursachen kann. In seltenen Fällen kann dies zu Gewebeschäden oder Sehstörungen führen. Bei Hyaluronsäure-Fillern kann das Material mit Hyaluronidase aufgelöst werden. Das Risiko ist bei erfahrenen Ärzten, kleinen Injektionsmengen und genauer Kenntnis der Gefäßanatomie sehr gering.

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